Experts | Ein Porsche für 50 Euro: Tokenisierung von Sachwerten mit Malte Häusler (Timeless)

Shownotes

Ein Porsche für eine Million Euro, zerlegt in 20.000 Anteile zu 50 Euro. Eine Uhr, die nach 8,5 Monaten 200 Prozent gebracht hat. NFTs, die 90 Prozent verloren haben. Malte Häusler, Mitgründer und CEO von Timeless Investments, erklärt, wie die Tokenisierung von Sachwerten funktioniert, was sie kostet, wo sie scheitert und warum die Blockchain dafür nicht zwingend nötig ist.

In dieser Folge erfährst du

wie ein Token für einen Sachwert entsteht und was er kostet (50 Euro plus rund 5 Prozent Gebühr) warum Malte sagt, dass man das auch mit einer Excel-Tabelle machen könnte, und wo der Token trotzdem den Unterschied macht was Haltedauern von 12 Monaten bis 8 Jahren für Anleger bedeuten welche Kategorien in 20 Jahren am meisten gebracht haben (Uhren, Autos, Kunst, Whisky) und welche am stärksten schwanken (Sneaker, Sammelkarten) wie das Marktplatz-Modell funktioniert, seit Timeless die Objekte nicht mehr selbst kauft wo MiCA hilft und wo sie kleinen Anbietern im Weg steht

Lerne Krypto, handel es risikofrei und erhalte News + alle Zusammenfassungen kostenlos hier: https://bit.ly/tradinglab_anmelden

*Du möchtest uns und unsere Arbeit unterstützen? Nutze unsere Partnerlinks und erhalte exklusive Rabatte unserer Partner: Werde zum Kraken Millionär und gewinne eine Million Euro: https://bit.ly/krakenmillion Bis zu 8% Bonus mit OKX: https://bit.ly/OKXbonus8 Trade bis zu 10.000€ bei Bitvavo ohne Gebühren: https://bit.ly/bitvavogebührenfrei7 Spare 10% als Neu- oder Bestandskunde auf deine CoinTracking Lizenz: https://bit.ly/pod_CT Spare bis zu 15% bei deiner Blockpit Lizenz: https://bit.ly/cnblockpit Sichere deine Assets mit Ledger: https://bit.ly/KFA_LEDGER Tangem spare 10% mit unserem Link: https://bit.ly/tangemxcryptonerds

Links & Ressourcen Malte Häusler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/malte-h%C3%A4usler/ Timeless Investments: https://www.timeless.investments/en Knight Frank Luxury Investment Index: https://www.knightfrank.com/research/article/2026/4/knight-frank-luxury-investment-index-luxury-holds-steady Host Eric Heinemann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/eric-heinemann/ Crypto Nerds Website: https://www.cryptonerds.com/ Werde Teil der größten Crypto Community in DACH: https://www.facebook.com/groups/kryptonerds Crypto Nerds auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/cryptonerds-com/ Crypto Nerds auf Instagram: https://www.instagram.com/cryptonerds_com/ Crypto Nerds auf X: https://x.com/EricCryptoNerds Crypto Nerds auf YouTube: https://www.youtube.com/@cryptonerds

Kapitel 00:00 Cold Open: Excel statt Blockchain, 90 Prozent Ablehnungsquote 00:25 Intro: Warum RWA und Tokenisierung, Vorstellung Malte Häusler 01:55 Vom Berater zu Porsche: Maltes Weg zur Blockchain-Ausgründung 05:10 Gapless: 60.000 Nutzer, digitale Fahrzeugakte und der Pivot 08:00 Start von Timeless: Landingpage, Ads und ein Sneaker für 5.000 Euro 10:25 Ist das Produkt gut genug? Imposter-Syndrom beim Launch 12:45 Braucht Tokenisierung eine Blockchain? Polygon, EOS und MiCA 15:50 Ein Porsche für 50 Euro: Token, Eigentümergemeinschaft, Sondervermögen 18:00 Haltedauer, Zweitmarkt und 100 Exits mit 24 Prozent 20:20 Beimischung 2 bis 10 Prozent: Was 25 Jahre Daten zeigen 23:15 Wer entscheidet über den Verkauf? Voting der Anteilseigner 26:05 Vom Einkaufsmodell zum Marktplatz: Gebühren, Investoren, Bewertung 34:05 Dinosaurier ab 50 Euro: Fossilien als Assetklasse 37:30 Bester Exit: Vacheron Constantin 222 mit 200 Prozent 38:40 Die Fehler: Ferrari-Fehlkauf und NFTs mit 90 Prozent Verlust 43:35 Uhren, Autos, Whisky, Pokémon: Welche Kategorien tragen 49:15 MiCA aus Anbietersicht und die BaFin-Frage an Finfluencer 54:45 Sachwerte in fünf Jahren: Broker, Vermögensverwalter, Mainstream 58:40 Quickfire: Rolex oder Patek, Bitcoin, schlechtester Gründer-Rat 01:01:15 Abschluss

Solltet ihr Fragen oder Anregungen zur aktuellen Folge haben, schreibt uns gerne unter info@cryptonerds.com Wir freuen uns auf eure Anmerkungen und Wünsche!

Podcast abonnieren & bewerten Mit Freunden teilen, die im Kryptobereich aktiv sind Podcast Spotify: https://open.spotify.com/show/0l4tqpilD2oHVoFAJWmm31 Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/us/podcast/crypto-nerds-podcast-krypto-bitcoin-web3-co/id1726139771 Folge als Video auf YouTube: https://www.youtube.com/@cryptonerds

Risikohinweis: Diese Folge dient der Bildung und Information und ist keine Anlageberatung. Alle Aussagen zu Renditen sind Aussagen des Gastes über vergangene Einzelfälle und lassen keine Rückschlüsse auf künftige Entwicklungen zu. Tokenisierte Sachwerte sind illiquide, langfristige Anlagen mit Totalverlustrisiko. Kryptowährungen sind hochvolatil und Investitionen können zum Totalverlust führen. Dies ist keine Finanzberatung – informiere dich gründlich, bevor du investierst.

*Solltest du unsere Partner-/Affiliate-Links nutzen erhalten wir eine Vergütung der Partner.

Transkript anzeigen

Eric: So, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge CryptoNerds Experts. Wie alle zwei Wochen habe ich mir auch diese Woche wieder einen Experten geschnappt. Und heute sind wir gar nicht so tief im Crypto Space unterwegs wie manches Mal. Heute habe ich mir gedacht, wir schauen uns mal das Thema RWA, also Real World Assets, ein wenig genauer an. Und darunter liegen natürlich auch Tokenisierung. Und ... Es gibt jemanden, mit dem ich schon länger im Austausch stehe, aber irgendwie haben wir es bis jetzt noch nicht geschafft, gemeinsamen Podcast aufzunehmen. Und vor kurzem hatten wir jetzt mal wieder Kontakt und habe ich gesagt, hey, warum haben wir denn eigentlich noch nicht über euch und eure Themen gesprochen? Weil da liegt ja schon sehr viel Blockchain auch dahinter. Und dann haben wir uns gedacht, hey, dann lass es doch direkt machen. Und dann hat es auch echt nicht lange gedauert bis zum heutigen Aufnahmetag. Und dann haben wir direkt losgelegt und damit erstmal herzlich willkommen Malte Häusler von Timeless Investments. Hallo lieber Malte.

Malte: Hallo Erik, herzlichen Dank für die Anmoderation und deine Einladung zu deinem Podcast. Freut mich sehr heute dabei sein zu können und ein paar Antworten in Bezug auf Tokenisierung von Sachwerten geben zu können.

Eric: Ja, perfekt. Vielen, Dank, dass du dabei bist. Und ich würde sagen, lass uns direkt reinstarten, Malte. Wir stellen am Anfang immer so die Frage, wer bist du, was machst du und wie bist du in Krypto gekommen? Vielleicht magst du da erst mal die Hörerinnen und Hörer ein Stück weit abholen.

Malte: Ja, gerne. Also klassischer Lebenslauf. Nach dem Abitur BWL studiert, danach war ich zehn Jahre lang Unternehmensberater, Managementberater unterschiedlichsten Disziplinen, verschiedene Industrie und unterschiedliche Größen gesehen in ganz Europa. Hab dann aber aus Familiengründen entschieden, dass es mit der Reiserei irgendwann mal Schluss ist und hab dann bei Zalando angefangen als Leiter Finanzenkontroling für die Eigenmarken. Das war quasi eine Firma innerhalb des Zalando Kosmos, die halt komplett die Wertschöpfungskette von Design zu Produktion und Vertrieb von eigenen Schuhen und Klamotten selbst gemanagt haben. War sehr interessant, da habe ich eine Menge über E-Commerce gelernt und habe damit natürlich auch dann die ersten Kontaktpunkte zu digitalen Geschäftsmodellen gehabt. Logisch intensiver natürlich. Auch über die KPIs, die man sich hier anschaut, kriegt man ja sehr viel Input und auch Insights, wie das Ganze funktioniert und sich zusammensetzt. Das hat mich total fasziniert. Da wollte ich weitermachen und habe mich dann nach zwei Jahren abwärmen lassen, für Private Equity aus London eine Versandapotheke zu restrukturieren als kaufmännische Leiter. Hab das dann knappe drei Jahre gemacht und nachdem wir die zweite Versandapotheke gekauft hatten, kleineren Umfang und die Sanierung abgeschlossen war, habe ich dann aber gesagt, ich würde gerne mal was eigenes machen und das war 2018, 2019 auch, weil das Thema Blockchain natürlich neu und hoch im Wog war und da bot sich mir die Gelegenheit zusammen mit zwei Mitgründern Andreas und Jan damals und dem Porsche Venture Lab damals noch Porsche Digital eine Ausgründung vorzunehmen aus Porsche, eine Blockchain-App aufzusetzen, die sich wertvolle Fahrzeuge gekümmert hat. haben damals eine Fahrzeugmanagement-App auf Blockchain-Basis aufgesetzt und haben die Fahrzeuge als NFTs auf der Blockchain angelegt und haben dann Daten und Services zu diesen Assets attribuiert, dann halt eine Lugnosefahrzeughistorie abbilden zu können. Das war damals der initiale Aufsatzpunkt einer Ausgründung eines eigenen Unternehmens und da habe ich als Ziel vorgeschlagen, startet. Und dann haben wir das aber in Corona-Zeiten in Timeless Investments überführt als erste Tokenisierung für wertvolle Gegenstände. Da wir uns die Technologie, die dahinter liegt, auch zum Nutzung gemacht und daraus ein anderes Geschäftsmodell zum Fliegen zu bringen.

Eric: Okay, spannend. Das heißt, du... Das hatte ich auch schon mal vor einigen Jahren auf dem Tisch das Thema, dass man digitale Fahrzeugakten, weil das ist ja so der einfachste Case tatsächlich, zu sagen, wir packen immer, wenn ich mit meinem Fahrzeug in die Werkstatt fahre, wird das irgendwo auf eine Blockchain geschrieben und wird dort unveränderlich sozusagen festgehalten, dass ich einen Service gemacht habe, dass da eine Reparatur war.

Malte: Ja.

Malte: Hm.

Malte: Hm?

Eric: Und dann kann ich mit einer Möglichkeit digital vielleicht einen Pass in der App oder so dem Käufer dann zeigen, hey, guck mal hier, Lücken los, Checkheft gepflegt, wie es immer in den Anzeigen steht. Und das kann ich dann übergeben. Und derjenige kann dann sozusagen sich dann das NFT in sein Wallet oder in seinen Produktpass oder wie auch immer dann ablegen.

Malte: Ja.

Eric: Wie hat das funktioniert und gibt es das heute noch so? Wird das heute noch so genutzt von Porsche? Oder wie hast du da so die Entwicklung vielleicht auch gesehen, fernab von dem, wo ihr gestartet seid und wie sich das eventuell weiterentwickelt hat?

Malte: Hm. Also es gab eine Menge Menschen, die gerne ihre digitalen Garagen angelegt und gepflegt haben. Das haben wir festgestellt, weil wir damals auch über 60.000 Nutzer gekommen sind, die dann eigene Fahrzeuge hochgeladen haben, meistens ihren eigenen Fuhrpark, das dann digital zu managen, weil dann ein Leitzordner sehr sperrig und nervig ist. Man konnte dann ja auch verschiedenste Features dann benutzen, wie Kilometerstände eintragen, genau wie du sagtest, Servicerechnungen erfassen, so eine Sachen. Alles relativ einfach mit Scan-Technik sozusagen, was es damals schon für Apps gab.

Eric: Mhm. Mhm.

Malte: Das war sehr convenient. glaube, ist auch ein Zeitgeist natürlich getroffen worden von uns, eine Produkt-Service-Kombination aufzusetzen. Was natürlich die Komplexität dahinter ist, die Daten und natürlich die ganzen verschiedenen Partner, die an so einem Fahrzeug mitwirken über die Lebensdauer. Das heißt ja nicht nur, dass du Daten vom Hersteller brauchst, sondern du brauchst auch Daten von Servicepartnern und anderen Drittanbietern, die alle auf so einer Plattform integriert. werden müssten oder müssen, dann diese ganzen Daten auch in so ein Fahrzeug-Historienprofil reinzubringen. Und da war genau auch unsere Challenge damals, weil im Lockdown haben wir halt auf dem B2B-Segment keine neuen signifikanten Partnerschaften onboarden können und damit konnten wir die Nutzerbasis auch nicht weiter monetarisieren und haben uns natürlich entschieden dagegen zu steuern und das Produkt einfach in einen anderen Fokus zu setzen, nämlich die erste Tokenisierung dann voranzutreiben und dann wertvolle Fahrzeuge auch als Investment-Objekt zu bewerten. und zu sehen, dann eben auch in fraktionierten Anteilen die Verkäufe einfach liquider hinzubekommen. einer kürzeren Zeit dann auch einen Käufer für dieses wundervolle Oldtimer oder Premium Fahrzeug zu finden, indem man halt nicht mehr einen Sammler sucht, der das Auto haben will, sondern sagt, ich kann dieses Asset an verschiedene Interessierte verkaufen. Das war die Grundidee.

Eric: Okay, und ihr seid dann sozusagen von Porsche ausgegründet, habt ihr erst Gappless gemacht und dann habt ihr gesagt, wir haben jetzt eigentlich die Infrastruktur, Gegenstände zu tokenisieren, also Real World Assets zu tokenisieren. Und dann habt ihr gesagt, okay, wir tokenisieren jetzt zum Beispiel Sammlerfahrzeuge.

Malte: Mhm.

Eric: Aber wie einfach ist das tatsächlich dann? Das ist ja so ein Henne-Ei-Problem von allen Marktplätzen da draußen. Gerade wenn man anfängt. Wie kommt man dann erst mal an die Sammlerfahrzeuge, die auch bestenfalls ja höchstwahrscheinlich und meiner Annahme so, sagen wir mal, spektakulär und gut sind, dass da viele daran interessiert sind? Und wie kriegst du dann überhaupt die User da dran?

Malte: Hm?

Eric: Also wie habt ihr da angefangen? Hol uns da vielleicht mal so bisschen ab in die Anfangsphase von Timeless.

Malte: Ja. Also den Marktbedarf haben wir am Anfang mit einer simplen Landingpage validiert, erstmal das Gesamtkonzept zu erklären, wie so ein Investmentprodukt in seltenen Sachwerten funktioniert. da erstmal natürlich den Intent abzufragen im Retailmarkt, ja überhaupt da, gibt es genug Menschen, die sich für so ein Service subscriben würden? Und das haben wir dann auch mit schlankem Budget ausprobiert, Performance-Ads, über Google und Meta damals zu gucken und insa... Facebook. Wie viele Leute würden denn für so einen Service irgendwie bereit sein, einen kleineren Betrag zu investieren? Und da haben wir mehrere tausend in wenigen Tagen als Subscribers bekommen. Okay, da scheint Bedarf da zu sein. Und haben dann natürlich überlegt, mit welchen Asset-Kategorien würde denn so eine Investmentplattform am besten starten? Und da muss man natürlich auf der einen Seite schauen, wo hast du Zugang und wo hast du auch schon erste Expertise? Und im Team hatten wir den besten

Eric: Oha! Ja, ja.

Malte: Zugang über das Netzwerk, weil es ja immer von Menschen und Beziehungen lebt, im Bereich der Sneaker. Das war damals auch eine der Asset-Kategorien, die natürlich für viele junge Investoren interessant und spannend war. Das war damals, 2021, 2022, auch eine Asset-Klasse, die grundsätzlich sehr gehypt war, wo viele Rekordpreise erzielt wurden im Sneaker-Markt und haben gesagt, okay, Sneaker scheint eine erste interessante Asset-Kategorie für junge Menschen zu sein und das initiale Produkt mit Als wir gestartet sind, auch darauf ausgerichtet, die jungen digital affinen Menschen anzusprechen, die grundsätzlich offen sind, so neue Investmentprodukte auszuprobieren, die natürlich vorrangig appbasiert stattfinden. So sind wir damals gestartet. heißt, ganz simpel, Landingpage, Bedarf validieren, mit minimalem Marketingbudget gucken, was da in der Skalierung möglich wäre. Und dann haben wir den ersten Nike Off-White Chicago für knappe 5000 Euro tatsächlich dann live gebracht und der war auch innerhalb von wenigen Minuten ausfinanziert mit irgendwie 48 Investoren, da ein paar 100 Euro jeweils rein investiert haben. Dann haben wir gesehen, ob das Modell funktioniert und dann relativ schnell auch gesagt, wir müssen natürlich weitere Kategorien hinzunehmen, sind Uhren dazugekommen und dann haben wir sukzessive natürlich unser Partnernetzwerk aufgebaut und ausgebaut. Und so sind wir auch gewachsen auf die heutige Größe.

Eric: Das heißt, wie kann ich mir das vorstellen? habe Werbeanzeigen im Netz geschaltet. Wie sahen die dann aus? Weil de facto hatte die eigentlich noch kein Produkt. Also ja, Plattform gab es vielleicht schon, aber so eine ganz tolle, große Produktbreite.

Malte: Hm? Hm.

Eric: Gab es da noch nicht. Ich meine, jetzt fühle ich total, was jeder macht, weil ich sehe das bei uns im Trading Lab. Du hast eine begrenzte Anzahl an Kursen und willst dann natürlich trotzdem anfangen, die Sachen zu bewerben. Manchmal habe ich so bisschen dieses Imposter-Syndrom und denke mir so, ist das wirklich gut genug, damit da Leute schon für Geld ausgeben? Andere sagen mir, ey, das super, das hilft mir total. Ja, und irgendwo dazwischen bin ich in der Realität. Also wie hast du dich damals gefühlt?

Malte: Hm.

Malte: Ja, auch in der Tat, bevor der erste Drop, so nennen wir das, die erste Veröffentlichung stattgefunden hat bei uns, haben wir natürlich auch dieselben Fragen gehabt. Sind wir schon so weit? Ist das Produkt wirklich gut genug? Gibt es wirklich Leute, die echtes Geld überweisen werden und nicht nur auf einer Learning-Page subscriben? Aber glücklicherweise ist das dann natürlich auch so gekommen, dass wir sehr, schnell gesehen haben, okay, da ist extrem viel Bedarf. Das wichtigste Thema ist halt Zugang. Zugang zu einer Asset-Kategorie, die eigentlich nur den sehr, sehr wohlhabenden Menschen, gut verdienenden Menschen vorbehalten ist und war. Und jetzt das zu öffnen mit der Technologie der Tokenisierung, dass man ab 50€ schon an einer S-Klasse die einem normalerweise nicht so ohne Weiteres zugänglich ist, ohne Expertise und Netzwerk und auch entsprechendes Kapital. Das war natürlich ein Haupt-USP. Und dann kannst du natürlich mit den Sachwerten eine wunderbare Geschichte erzählen. kannst ja eine Emotionalität natürlich mit reinbringen und reinnehmen, die

Eric: wohlhabenden.

Malte: auch ein ganz anderes Verständnis generiert auf der Seite des Investors, weil das ist was haptisches. Ich kann das irgendwie sehen, kann das nachvollziehen, warum vielleicht so ein seltener Tonschuh, der von Kobe Bryant unterschrieben wurde, im Wert irgendwie stabil ist oder auch über die Zeit noch steigt, weil er eine unglaublich große Fan-Community hat und auch noch haben wird in der Zukunft. Und das ist viel einfacher nachvollziehbar als irgendwelche Futures und Derivate zu traden, wo du Nullen und Einsen irgendwie von links nach rechts bewegst. Also hast du einen ganz anderen Bezug auch nochmal zu der Asset-Klasse dann, aber du hast halt Zugang und das haben wir halt gelöst und ich glaube das ist natürlich das Hauptargument gewesen, dass mit Leute neugierig geworden sind da rein zu gucken.

Eric: Und das ganze Thema Blockchain in dem Feld. Also hätte man das auch ohne Blockchain lösen können oder macht es das wirklich tatsächlich einfacher? Weil es gibt ja doch viele da draußen, sagen, für viele Use Cases brauche ich eigentlich gar nicht die Blockchain dafür. Holen wir uns da vielleicht mal so ein Stück weit ab. Wie habt ihr das aufgesetzt? Mit was für Chains arbeitet man da überhaupt, Dinge zu tokenisieren? Und welche Vorteile hat es jetzt wirklich für euren Use Case bei Timeless Investments?

Malte: Mhm. Also man könnte das auch ohne Blockchain machen. Bisher ist nicht unmöglich, das vertragsrechtlich so zu konstruieren, dass du Anteile an solchen wertvollen Sachwerten auch ohne Blockchain-Technologie mit einem zentralen Register irgendwie führst und Brief oder Buch führst, welcher Anteilseigner wieviel Anteile an welchen Sachwert nun erworben hat. Das ist nicht die Kunst, ein zentrales Register irgendwie auch zu setzen. Das kann ja auch eine große Excel-Tabelle sein. Das ist möglich. Aber was die Technologie natürlich im Hintergrund noch ermöglicht,

Eric: Genau.

Malte: wenn man einen Token ausgibt, der diese Besitzrechte an dem Asset dokumentiert, dann kann ich mit diesem Token viel einfacher auf Drittplattformen diese Ansprüche handeln lassen. Das heißt, Liquidität in so einen illiquiden Markt zu bringen, unsere Grundidee. Damals, wenn man das Token basiert aufsetzt, wir wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft weitere Player am Markt haben, die das auch als spannende Assetklasse ansehen. Und das dann bei sich im Prinzip. neben Krypto und anderen Aktien, ETF-Produkten handelbar machen wollen. Und deswegen haben wir damals gedacht, am schlauesten ist es wahrscheinlich, einer kryptonativen Umgebung das Ganze aufzusetzen, weil es damit auch die größten potenziellen Skaleneffekte für die Zukunft einfach schon im Bauch hat, bevor es groß ist. So haben wir uns das damals gedacht und ich glaube, das ist auch der richtige Weg. Und natürlich hast du dann nochmal das Thema der Kosten. Hast du ja auch schon angesprochen. Das heißt, wenn du eine

Eric: Mhm. Mhm.

Malte: du eine Blockchain auswählst, niedrige Transaktionspreise garantiert, dann hast du natürlich auch noch mal einen Kost-Effizienz-Faktor, der wichtig ist, den du gegenüberstellen musst mit den oldschool Dokumentationsmöglichkeiten, es so gibt, wo du dir deine eigene Infrastruktur aufbauen musst. Hier hast du sie dezentral und unfälschbar sicher abgelegt. viele Vorteile, die du natürlich auch gegenüber dem Kunden kommunizieren kannst.

Eric: Das heißt, auf welcher Blockchain macht ihr das?

Malte: Wenn du möchtest. Musst du auch nicht.

Malte: Die Token laufen auf Polygon.

Eric: Okay.

Malte: Wir sind mal auf EOS gestartet, aber haben jetzt mit dem Schwenk in der Regulatorik, die wir jetzt auch vollzogen haben, unseren Partnern, die wir dann im Produkt implementiert haben, die dann den Rechtsrahmen stellen. Das heißt also das Haftungsdach in dem Falle für den Vertrieb dieser ganzen Tokens und Kryptowerte, da haben wir auf Mika umgestellt und seitdem wir auf der Mika tokenisieren, ist es auf der Polygon Blockchain.

Eric: verstanden. Und wenn wir uns jetzt mal so diesen Prozess anschauen, warum so ein Token auch Sinn machen kann. Das heißt, ihr habt ein, sagen wir mal,

Malte: Abgelegt als NFT-Trockenstück.

Eric: alten Porsche 911er, es irgendwie mal bisschen greifbarer zu machen, der kostet, sagen wir mal, 500.000 Euro. und dann machen wir das glatt, machen wir eine Million draus. Und dieser Porsche 911er, in wie viel Teile wird er jetzt aufgeteilt und ab wie viel Geld kann ich eigentlich einen Anteil an diesen Porsche kaufen? Vielleicht das erst mal geklärt, bevor wir zu dem nächsten Schritt kommen.

Malte: Hm.

Malte: Ja klar, also wir haben uns das Recht simpel. gestaltet und haben gesagt, Token im Initialverkauf kostet 50 Euro. Also jeder Anteil ist 50 Euro wert. Würde bedeuten, wir haben jetzt einen Porsche, der eine Million Euro Verkaufspreis hat, also Angebotspreis hat, dann hätten wir genau 20.000 Token, die wir verkaufen könnten. Also wir könnten maximal 20.000 Investoren investieren lassen in dieses eine Objekt, in diesen einen Porsche, aber 50 Euro. Du kannst aber natürlich frei wählen als Kunde, wie viele Anteile du erwerben möchtest. Das heißt also, es bildet sich eine Eigentümergemeinschaft.

Eric: Mhm.

Malte: weil die verkaufen Bruchteilseigentum an diesen Sachwerten. Das bedeutet eben auch im Insolvenzfalle von einer Plattform wie uns, Timeless Investments, werden die Assets als Sondervermögen quasi als Besicherung weiter da und dann müsste im Prinzip durch Liquidierung dann diese Restwerte ausgekehrt werden an die Eigentümer dieser Sachwerte, die dann halt auch natürlich protokolliert sind. heißt ganz klassisch ist es im Prinzip wie so eine, ja es ist nicht Crowdfunding, aber du hast im Prinzip Nachweis in dieses Asset haben 277 Investoren investiert, jeder mit unterschiedlichen Ticketgrößen sozusagen und du hast dann halt im die Daten dezentral abgelegt, das quasi gemacht hat. Diese Daten sind halt dann als Transaktionen auf die Blockchain geschrieben. Da sind natürlich keine Klarnamen, das ja logisch, ist alles dezentral und anonymisiert, aber du würdest sozusagen nachverfolgen können, wie viele Tropen holen das es im Prinzip gibt, wenn du das weißt.

Eric: Und dann kann ich ab 50 Euro kann ich so viel dann kaufen wie ich möchte, soweit verstanden. Und der normale Prozess wäre ja dann, man hält so lange bis das Asset irgendwann verkauft wird und so lange kommt man eigentlich auch tatsächlich nicht heraus und muss warten bis das Asset verkauft ist, so wie ich es verstanden habe. Und dadurch, dass man aber die Token hat,

Malte: Mh.

Eric: hat man die Möglichkeit auch auf Zweitmärkten und ich glaube ihr habt da auch eine eigene Lösung, kannst du aber auch mal selber erklären wie ihr da jetzt mit umgeht. Das heißt ich kann auch zwischenzeitlich eigentlich in einer illiquiden Assetklasse, wenn man so möchte, ja dann doch tatsächlich Liquidität bekommen und meine Anteile handeln. Ist das so korrekt?

Malte: Das ist richtig. Grundsätzlich ist das ein langfristiges Investitionsprodukt oder Assetklasse. Das bedeutet, die Wertentwicklung erfolgt stetig, über einen längeren Zeitraum. Das heißt, hast durchschnittliche Haltedauern von zwölf Monaten bis eher acht Jahren. Das heißt, du brauchst Geduld, wenn du so eine Assetklasse investierst, weil die Werte stetiger steigen. Das ist nicht hochgradig volatil. Es gibt Segmente, die sind volatiler als andere. Also Assetklassen, zum Beispiel Karten.

Eric: Mhm.

Malte: und Sneaker sind volatiler als Uhren oder Whiskeys. Da hast du da deine jährliche Performance. Das kann ich nachher natürlich noch was zu sagen. Aber grundsätzlich ist es so gedacht, dass du die Assets erwirbst, diese Anteile hältst und wartest, bis die dann von der Plattform, über den Verkaufsauftrag, den wir erhalten haben von den Investoren, die dann an so einer Eigentümergemeinschaft partizipieren, dann diese Assets anbieten zum Weiterverkauf. Das haben wir auch schon in 100 Fällen jetzt realisiert. 24 Prozent. Das heißt also da kann man ordentliche Profite sozusagen bei so einem Exit auskehren, indem man wartet und dann das Asset im Ganzen veräußert wird und dann wird man anteilig ausbezahlt. das zweite ist, wie du angesprochen hast, die Möglichkeit dieser erworbenen Anteilautokonus zu handeln bei uns auf der Plattform. Wir haben noch keinen Drittpartner dafür, aber aktuell ist es so, dass du die bei uns anbieten kannst. Es ist ein schwarzes Brett, wo sie Angebote und Nachfrage finden. Das heißt du kannst da Kaufgesuche und Kaufangebote einstellen. und dann zu bestimmten Preispunkten nehmen und auch liquidieren.

Eric: Du hast gerade schon von der Haltedauer gesprochen, also es ist nichts mal für einen schnellen Trade. Ich glaube, das ist auch ganz wichtig zu sagen, gerade die Leute, aus dem Krypto-Umfeld kommen, da gibt es ja auch zwei Lager. Es gibt so diese Leute, die sagen, ich kaufe mir Bitcoin und lasse es so lange liegen, bis es irgendwann eine Million wert ist, hopefully.

Malte: Hm.

Eric: Und dann gibt es die anderen, die halt wirklich aktiv traden, immer rein, raus und da natürlich sehr hibbelig sind, ich jetzt mal freundlich bezeichnen oder so nennen. Für die ist es eher weniger was, sondern schon für die, die einen längeren Anlagehorizont haben und bestenfalls das Geld jetzt nicht übermorgen wieder benötigen. Das ist, ich, auch nochmal wichtig zu sagen an der Stelle.

Malte: Hehehehehe

Malte: Ja, ist im Prinzip eine Beimischung zu deinem Vermögensaufbau und nicht einer der Hauptkategorien, die du dann reingehst und sagst, das ist jetzt einer meiner zentralen Wertsteigerungshebel für meine Altersvorsorge. Das sollte ein Baustein sein, so soll es auch aufgenommen werden. So machen es auch die professionellen High-Net-Worth-Individuals, das heißt die Superreichen, die sich auch dann in diese Asset-Klasse einkaufen und da investieren. Wenn die das nicht aus einer verrückten Sammelleidenschaft tun und da Millionen und Abermillionen irgendwie ansammeln, dann machen sie auch im Prinzip

Eric: Mhm.

Malte: eine Diversifikation in diese Assetklasse, die irgendwo zwischen 2 und 10 Prozent stattfindet. Das heißt, wenn du liquides Vermögen hast, musst du dann eben sagen, okay, 2 bis 10 Prozent kann ich in so eine illiquide Assetklasse auch reinallokieren oder dass es mir weh tut, mir persönlich, in meiner Vermögensplanung, in meiner Liquiditätsplanung. Aber eben ist es ein Piece-of-Mind-Investment. Das heißt, hat wenig bis keine Korrelation zum Kapitalmarkt und die langfristigen Daten und Fakten sprechen auch ganz klar dafür, dass in den letzten 25

Eric: Mmh.

Malte: 27 immer wenn es an der Börse sehr sehr turbulent zuging und sehr sehr hohe Kursverluste realisiert wurden, dass die im Collectible Bereich nicht so stark ausgefallen sind diese Wertverluste, sondern da ist man immer ein bisschen besser rausgekommen als wenn man nur am Kapitalmarkt investiert war und eben auch noch ganz klar, wenn es ein Upside gibt, ist das auch ein stetiges Upside. Das bedeutet, die langfristigen Daten sagen, wenn man über einen 5-Jahre-Zeitraum schaut, hat man nie Geld verloren, wenn man der 1. Klasse investiert war in den letzten 25 Jahren und man kann auch sagen, dass man im Schnitt über alles hinweg 7 % Rendite pro Jahr gesehen hat. Das sind natürlich Eckpunkte, mit denen kann man arbeiten. Wenn man die großen Reports, die es in der Branche gibt, z.B. von Mike Frank, Luxury Investment Index, sich anschaut, gibt es einzelne Segmente, die laufen deutlich volatiler und auch mit höheren Ertragspotenzialen derzeit als andere. Aber wenn du den groben Schnitt über alles nimmst, dann bist du ungefähr bei 7 % Wertsteigerung pro Jahr.

Eric: Hm, hm, okay.

Malte: Das lässt sich auch mit dem MSCI World ganz gut vergleichen.

Eric: Ja, definitiv. Du hast eben schon mal gesagt, es ist eine Eigentümergemeinschaft oder war das der Begriff, du so genannt hattest? Ja, genau. Okay, perfekt. Nicht, dass ich jetzt irgendwie das durcheinander bringe, aber okay, passt. Das heißt aber auch, wenn wir unsere 20.000 Porsche-Anteile, die wir eben gerade besprochen haben, haben und darauf

Malte: Ja genau, die Nachricht

Malte: Hmm.

Eric: verschiedene Holder, das teilt sich ja dann nochmal auf, die einzelnen Stimmrechte. Ist es so, dass darüber abgestimmt wird, auch ob überhaupt ein Asset verkauft wird. Das ist etwas, was ich auch in der Vorbereitung mir mal angeschaut habe. Also es ist so, dass es da zur Abstimmung kommt unter den Haltern des Tokens eines Assets unserer Porsche wieder als Beispiel genommen. Da müssten dann mindestens 50 Prozent plus, da weiß ich nicht, Bundesliga-Regel plus eins oder so. Kannst du gerne nochmal genauer erklären, aber es muss irgendwo eine Mehrheit gefunden werden, die sagt, okay, ja, wir wollen das verkaufen und dann ist dann auch so das gemeinschaftliche

Malte: Ja.

Eric: Prinzip, dass dann da verkauft wird, wenn das so abgestimmt ist.

Malte: ist in der Tat so, wir haben einen Votingprozess etabliert, gerade für Assets, die wir den Drop-Pice herum weniger als 5 % Rendite zum Verkauf anbieten möchten, dass da die Mehrheit der Holders zustimmt, dass wir dann verkaufen können. Aber wir haben im Prinzip mit jedem Tokenholder auch einen Vertrag geschlossen, dass der uns ermächtigt, nach neuen Eigentümern zu suchen. Per Verkaufsauftrag könnten wir auch ohne die Abstimmung liquidieren, damit wir Liquidität zurückführen können. einfach auch schneller exiten zu können und da auch mehr Fokus jetzt draufzusetzen in den nächsten Jahren wird das immer häufiger vorkommen, dass wir natürlich nicht immer erstmal alle fragen, ob wir dann für den Preis verkaufen sollen, sondern wenn das eine einigermaßen auskömmliche Rendite ist für die Mehrheit der Investierten, dann würden wir das natürlich dementsprechend umsetzen und durchführen. Aber wenn es halt diese Schwelle geht, da haben wir sozusagen Vertrag, die auch die Pflicht, dann vorher reinzufragen und zu sagen, wir würden das Asset jetzt aufgrund der Marktentwicklung gerne anbieten wollen, aber wir können nur

Eric: Mmh.

Malte: 80 prozent vom ursprünglichen angebotspreis realisieren werdet ihr damit einverstanden 80 prozent die gewidet zurück zu bekommen oder nicht weil auch hier es ist ganz klar es ist ein finanzprodukt ein investmentprodukt hier kann auch nicht jedes investment positiv ausgehen hier wird es auch dinge geben die mal nicht funktionieren in der angegebenen zeit wo wir sagen jetzt haben wir das fünf sechs jahre bei uns im bestand aber der preis hat sich nicht großartig bewegt oder eben eher nach unten dass wir dann auch natürlich so anfangen diese sachen entsprechend auch zu liquidieren damit die liquidität einfach frei wird für andere dinge entweder

Eric: Ja, ja, ja.

Malte: Folgeinvestment oder eben auch dann für andere Zwecke. ist ganz klar und deswegen gibt es dieses Voting auf jeden Fall für die Assets, wo das der Fall wäre, weil da brauchen wir sozusagen die Zustimmung. Ansonsten könnten wir eben auch mit entsprechend gewinnen oder erreichen der Gewinnschwelle plus fünf Prozent dann eben auch direkt abverkaufen.

Eric: Mhm.

Eric: Ja, okay, verstanden, verstanden. Aber finde ich ja irgendwo auch, ich sage mal mal, wenn wir schon drüber sprechen, Demokratisierung von Investments, ja, dann macht es auch in die andere Richtung natürlich Sinn, zu demokratisieren und abstimmen zu lassen, dann solche Edge-Cases dann stattfinden. Also von daher macht ja total Sinn. Wenn wir über das Thema Assets sprechen, also Du als ehemaliger CFO hast natürlich Zahl, Daten, Fakten auch sehr, stark im Blick. Und du hast gesagt, klar, wir müssen dann gucken, wenn wir dann fünf, sechs Jahre irgendwie so ein Asset haben und sich das vielleicht doch doch nicht so entwickelt, wie wir uns das vorgestellt hatten. Da muss man mit der Liquidität dann wieder was anderes anfangen. Habt ihr tatsächlich die Asset? Kauft ihr die selber? Oder wie vielleicht hat sich auch euer Modell dargedreht? Weil ich hatte was von einem Marktplatz Modell gehört, wo jetzt auch Externe ihre.

Malte: Okay.

Eric: Produkte, quasi Collectibles einstellen können, dann dreht sich das natürlich und wird für euch ein ganz anderes Modell. Aber zuvor, wenn ich es richtig verstanden habe, musstet ihr ja quasi selber die Assets auf eure Bilanz nehmen, kaufen und dann dementsprechend irgendwann wieder verkaufen. Ist das so korrekt?

Malte: Ja, völlig korrekt. So sind wir gestartet mit dem Einkaufsmodell, kann man sagen. Wir haben die Assets ausgewählt, gesourct. Wir haben immer eine Ablehnungsquote von 90 Prozent wahrscheinlich, auch bei unseren bestehenden Partnern. Wir kriegen viele Angebote, suchen uns da die absoluten Perlen raus und wenn die dann approved sind, im ersten Modell war es halt so, dass wir dann natürlich den Kauf abgewickelt haben und haben das dann in die eigenen Bücher genommen und aus unseren eigenen Büchern dann sozusagen an die Investoren verkauft. Und haben jetzt nur das physische Managen den Sachwert, der ist in allen Gelagerten versichert, in einem der Standorte von unseren Dienstleistern. jetzt mit dem Marktplatzmodell, das wir eingeführt haben, haben wir das genau, wie du gesagt hast, asset light gestellt. Das bedeutet, die Partner können jetzt bei uns direkte Listings einstellen. Das kannst du dir vorstellen wie bei Amazon. Das heißt, Amazon verkauft nicht alles aus dem eigenen Bestand, sondern hat auch ganz viele Händler und Partner, die ihren Stock sozusagen listen. Dafür wird eine Gebühr fertig und von dieser Gebühr werden wir dann sozusagen für unsere Services bezahlt vom Anbieter der Collectibles. Und wir selber, das hatte ich vorhin nicht erzählt, auf die 50 Euro müssen noch einen Einmalbetrag dazuschlagen. Das sind im Schnitt 5%, also 2,50 auf 50 Euro, natürlich die Verwahrung und Versicherung über die angebeilte Laufzeit auf der Plattform auch bezahlen zu können. Das machen wir, das heißt wir bitten den Kunden dann sozusagen pro Transaktion einmalig sozusagen. zur Kasse für diese Services und nicht irgendwie über eine Pauschale, die dann als Subscription läuft.

Eric: ja. Okay, verstanden. Das ist natürlich spannend, weil dadurch dreht sich ja jetzt auch euer Geschäftsmodell in eine ganz andere Richtung. Ich hatte mich im Vorgespräch, was hattet ihr gerace, ich glaube 23, 25 Millionen über die letzten 5, 6 Jahre. Und da stellt man sich natürlich dann schon die Frage, was machen sie damit? Aber ist ganz klar, wenn damit die ersten Assets dann auch gekauft werden mussten und du brauchst ja auch aus Marketing-Sicht tatsächlich Collectibles, die auch dann ziehen, also wieder neues Interesse

Malte: Mhm.

Eric: oder auch für PR vielleicht gut funktionieren, weil es ja gerade ein cooles Thema ist, muss man ja sagen. Also ich hätte mir viele Male in meiner vergangenen Karriere gewünscht, eine solche Assetklasse zu haben und solche Love Brands zu managen oder so. Tatsächlich waren es dann meistens nur irgendwelche Software-Service-Produkte oder unemotionale Krypto-Finanz-Themen, die aber auch sehr emotional sein können, wenn man es richtig anpackt. Aber sowas

Malte: Mhm.

Malte: Mh.

Malte: Mhm.

Eric: wie eine Porsche, das versteht halt jeder. Aber andere Themen aus dem Kryptobereich, die sind für einen Autonomalverbraucher jetzt nicht ganz so greifbar. Und ich meine, am Ende ist ja auch, wie cool ist das denn eigentlich, wenn du auf einer Party bist und sagst so, hey, guck mal hier, ich habe meine Anteile an einem Porsche und so, ist ja auch irgendwie eine coole Story, die du wieder erzählen kannst. Also von daher verstanden, wofür ihr dann sozusagen das Geld gerastet habt da in der Phase. Und ihr hattet ja auch sehr spannende und gute Investoren mit dabei.

Malte: Mhm.

Eric: Da war ja von Porsche bis über ProSieben Sat.1. Also da habt ihr schon ganz gut in die obere Riege gegriffen, würde ich mal sagen.

Malte: Ja, die sind auch heute noch da. Also die unterstützen uns natürlich noch heute beim Ausbau des Geschäftsmodells da, wo sie halt können mit Netzwerk oder Zugang. Aber die ersten Porsches haben wir definitiv damals sozusagen selber gesourced und nicht über Porsche bekommen, leider. in so neuen Geschäftsmodell. je, sozusagen, weiter wir uns entwickeln als Firma, glaube ich, ist das dann perspektivisch natürlich auch eine Möglichkeit für solche großen Hersteller oder für solche großen Brands natürlich auch dann über solche Vertriebskanäle strukturiert

Eric: Ja.

Malte: die eigenen Produkte auch noch mal einer ganz neuen Community zuzuführen, die eher als Investment und Kollektoren darüber nachdenkt. Aber eben keine Möglichkeit daran wirklich zu partizipieren im größeren Stil. Aber das in der Breite dann natürlich doch über so eine Investmentplattform ein Produkt machen kann. glaube, da entstehen auch viele neue potenzielle Kooperationsmöglichkeiten mit solchen etablierten Brands, die natürlich auch Interesse haben, so junge Communities dann auch perspektivisch an sich zu binden. Wenn man sowas als Service-Site, der es wirklich auch mit einbindet, dann ist das, glaube ich, sehr, spannend auch für solche Brands dann darüber nachzudenken, das sukzessive mal in Betracht zu ziehen.

Eric: Man sagt ja immer im Einkauf liegt der Gewinn. Das ist ja natürlich dann auch bei euch der Fall gewesen. Das heißt, wie kommt man dann an diese Deals? Hattet ihr da wirklich für jede Asset-Klasse einzelne Experten bei euch in-house oder wie kann man sich das vorstellen?

Malte: Ja, es ist ein Mix aus Expertennetzwerk und internen Knowledge, was wir dann aufgebaut haben. Beispielsweise eine Kunstexpertin, sich dann die Kunstpartner kümmert. Also wir müssen es natürlich, wenn wir es intern nicht bewerten können, dann extern bewerten lassen. Das heißt, da arbeiten wir auch viel mit Gutachtern und externen Experten punktuell zusammen. Die brauchst dann nicht dauerhaft bei dir intern. Aber so haben wir uns wirklich über verschiedenste, ja, kleinere Netzwerke, großes Netzwerk aufgebaut aus einem Flickenteppich an Partnern. Aber intern steuern, wo wir Prinzip intern mit dem wesentlichen Fachwissen natürlich wissen, wonach wir suchen, auch die initialen Sachen bewerten können. Aber wenn es dann wirklich gutachtliche Themen geht, dann haben wir natürlich da unsere Spezialisten, also zum Beispiel so ein Fossilien... Gutachten, das macht ein Experte, das können die wir selber machen und das ist auch gut so. Aber da muss natürlich wissen, wo kriegt man das und wer könnte dafür ein belastbarer Partner sein, das darzustellen im Gesamtprozess dieser Asset-Bewertung. Wir selber machen natürlich viel mit mittlerweile auch KI und Recherche und Daten. Also das ist natürlich ganz klar. Wir greifen eine Menge Daten, die man halt käuflich oder auch öffentlich einsehen kann, oder käuflich erwerben kann, eben ab, diese ganzen Trends

Eric: Ja.

Malte: zu Monitoren, die am Collectible-Markt stattfinden, getrieben durch Auktionshäuser, die die Spitze der Preispyramide abbilden. Aber dann gibt es ganz viele Angebot und Transaktionen auch auf anderen großen Plattformen, die man sich anschauen kann. Und genauso müssen wir dann auch rangehen, wenn man einzelne Assets evaluiert für ein Listing oder einen Kauf für unsere Plattform, sind das eigentlich geeignete Investmentobjekte. Und dann muss man eben schauen, was ist eigentlich das aktuelle Preisniveau und kriegen wir das deutlich drunter zum aktuellen Preisniveau gesourced. Ich glaube, ist die Kernkompetenz, die wir in den letzten 5,5 Jahren Dass wir uns dieses Know-how-Netzwerk aufgebaut haben, das immer sicherstellen zu können, dass das der Fall ist, dass du ein Investment-Upside geben kannst und nicht einfach sagst, ich kaufe hier gerade zum Marktpreis ein.

Eric: Hm.

Eric: Ja, ja, ja. Und du hast eben gerade angesprochen, für Fossilien einen Experten zu finden. Also das heißt, es gab auch schon Collectibles, die ihr sozusagen fraktionalisiert habt für Fossilien. Ist das richtig? Echt? Erzähl mal.

Malte: Das ist richtig. Also von Ammoniten zu Säbelzahntigerknochen oder beziehungsweise... Jetzt einen großen Triceratops-Kopf, der 70 Prozent Originalität hat, wir halt da auch über Partnerschaften Assets angeboten bekommen, die eigentlich direkt an private Sammler gehen, die viel Geld dafür bezahlen können und möchten oder eben über Auktionshäuser freigeboten werden. Da haben wir jetzt das große Glück, dass das ein sehr enger strategischer Partner von uns ist und da haben wir jetzt sehr, sehr viele spannende Fossilien, Mineralien und ähnliche Themen in den letzten Monaten machen können. Das ist auch wiederum etwas ganz Neues in Europa, weil so war bisher der Breitenmasse nicht zugänglich gemacht worden. In Amerika ist das Ganze schon länger eine eigene Asset Investmentklasse, natürlich auch getrieben durch Auktionsrekorde. Im Dinosaurierbereich hat man vielleicht mitbekommen in der Presse, wenn Christie's wieder schreibt, dass sie 15 Millionen Euro für einen großen T-Rex-Skeleton bekommen haben, oder den für 15 Millionen auktioniert haben. Das sind so wirklich die Marketing Assets der ganzen Aber da ist ein Ökosystem entstanden über letzten 20-30 Jahre, wo professionell mit diesen Sachen gehandelt wird. Und man muss natürlich dann dahin gehen, wo auch das meiste an qualifizierten Supply ist. Zu Urzeiten war das natürlich auch in Nordamerika gegeben. Da sind diese Skelette auffindbar. In Zentraleuropa eher weniger. Da hat sich eine Industrie entwickelt, eine kleine, aber lukrative. Industrie, die genau diesen Bedarf bedienen kann und das Ganze jetzt auch in ein struktures Finanzprodukt überführen zu können, ist natürlich toll.

Eric: Was macht so ein Säbelzahn Tiger an Rendite?

Malte: Haben wir noch nicht verkauft. Aktuell haben wir einen im Programm, der schon ausfinanziert ist. Der liegt so 20 % über den Marktpreis. Wir haben Edmontosaurus-Schädel mal mit 20 % Rendite nach acht Monaten Haltedauer verkauft. Beispielsweise unser Dinosaurier-Schädel, den wir jetzt anbieten, der haben wir natürlich deutlich unter aktuellem Marktwert angeboten. Da ist das Upside zum Marktwert, wenn man es jetzt verkaufen würde, schon fast 10%. und die Auktionshäuser und auch die Preise, die dann in ein paar Jahren wahrscheinlich dafür gezahlt werden würden, liegt ein vielfaches höher. sind natürlich langfristige Investments, man muss Geduld mitbringen und Zeit, aber da sind natürlich auch schöne Renditen wahrscheinlich in der Zukunft zu erwarten, weil einfach diese gesamte Asset-Klasse jetzt gerade auch erst weltweit wirklich große Aufmerksamkeit bekommt und diese Aufmerksamkeit lässt halt nicht nach und da ist eine große Sammler-Community, die natürlich ihre Hände immer weniger Angebot fassen möchte. Das ist ein definitiver Preistreiber und das ist auch das Schöne an einer Spezialkategorie wie Dinosaurier. Das sind wirklich unwiderbringliche Artefakte der Vergangenheit.

Eric: Klar, klar, wächst ja nicht nach, ne?

Eric: Was war der spektakulärste Exit? Wenn ich das richtig recherchiert hatte, das eine Luxus-Uhr? War das die Vacheron Constantin 222 mit über 200 %? Ja, okay.

Malte: He

Malte: Das ist richtig. Das war bisher unser... Interessant ist der Exit, was die Rendite anging, sehr wenigen Monaten Haltedauer, ich glaube auch 8,5 Monaten haben wir da 200 % auskehren können. Wir haben damals einfach unglaublich gut sehen können in den Daten, dass diese Arten von Modellen demnächst einen extremen Nachfrageboom kriegen werden, weil wir gesehen haben, dass immer mehr große Auktionsrekorde und Preissteigerungen in den Auktionsverhandlungen stattgefunden haben und in den offiziell einsehbaren Datenbanken bei

Eric: Ja.

Eric: Mmh.

Malte: großen U-Bahn-Plattformen haben irgendwie gesehen, dass dieses Modell extrem nachgefragt wird und die Preissteigerung in letzten ein, zwei Jahren sehr, sehr hoch war. Und wir haben das große Glück gehabt, dann eben zu deutlich unter Marktpreis sozusagen das anbieten zu können und konnten dann natürlich in dieser Phase, wo dieses Modell extrem gesucht war, auch wieder schnell einen neuen Käufer finden und der dann einen Marktpreis gezahlt hat. Und der Marktpreis war dann halt mal drei. Und das war halt spannend.

Eric: Und auf der anderen Seite, meine klar, das hört sich jetzt immer gut an und das könnte man wahrscheinlich jetzt auch, wenn ich jetzt einer von den hetzerischen, was heißt hetzerisch, ist das falsche Wort, so die Sensationsgeilen, dann würde ich jetzt irgendeinen Aufmacher machen, 200 Prozent mit tokenisierten Vermögenswerten RWA möglich, ja so, auf keinen Fall. Auf der anderen Seite, und deswegen hören die Leute uns ja auch, zeigen wir auch mit dem Finger drauf, was vielleicht nicht geklappt hat, also was ist vielleicht

Malte: Bitte nicht.

Eric: zu dem 200 % Positivbeispiel. Was ist das Negativbeispiel, du uns nennen kannst?

Malte: Mhm.

Malte: Hab ich ein paar. Also von einem schönen Ferrari, wo wir dachten, das ist ein richtig...

Eric: Nein? Okay.

Malte: geniales Auto, das wir feststellen mussten, hat nicht den Zustand, er eigentlich haben sollte, laut Papieren. Streiten wir uns auch noch vor Gericht mit dem Anbieter. Der ist nie auf der Plattform gelandet als Investmentobjekt, aber wir haben den bezahlt und haben dann festgestellt, als sozusagen dann nochmal der zweite externe Gutachter geschaut hatte, dass es doch nicht so war wie der erste Gutachter gesagt hat und haben da einen großen Verlust als Firma erstmal hingenommen, also paar 10.000 Euro.

Eric: Okay. Ja. Ja.

Eric: Mhm. Spannend.

Eric: ist jetzt Poolwagen in der Firma,

Malte: Der ist mittlerweile verkauft, aber für den... Bruchteil von dem, was wir eigentlich mal bezahlt haben. ich glaube, 50 Prozent oder so Verlust mussten wir in den VOS haben, weil er einfach nicht als Investmentprodukt getaugt hat und das ja logisch, kann das nicht anbieten. Und wir haben damals auch in der Hype-Phase, als die NFTs sehr, sehr hochgegangen sind, die Mutant Apes und die ganzen anderen Projekte, Asukis und so, haben wir natürlich auch, weil die Community so laut geschrien hat, auch angefangen, NFTs zu tokenisieren, weil damals wollte jeder ja auch einen Anteil an diesen wertvollen NFTs besitzen. Und dann haben wir davon auch ein paar gelanct bei uns auf der Plattform und haben damals natürlich, weil da kannst du ja auf OpenC die Preise sehr sehr genau nachvollziehen, haben wir damals natürlich dann zu den damals gelisteten Preisen halt auch gekauft und haben natürlich gehofft, dass es von der Entwicklung her weiter stetig funktioniert, aber da hat sich ja die ganze Industrie oder dieses ganze Segment preistechnisch verabschiedet und ist erst mal 80-90 Prozent jetzt gefallen, wo man auch nicht weiß, ob das jemals wiederkommt und ob alle diese Projekte auch im Wert wiederkommen werden. Das heißt, da sitzen gerade die Leute, die in NFTs investiert haben, wahrscheinlich auf Verlusten von 80-90 % und irgendwann muss auch diese Frage stellen, wollen wir jetzt versuchen zu liquidieren, zu Restwerten, wenigstens noch 10 % an Liquidität zurückführen zu können oder wollen wir einfach weiterhalten als Community und warten, ob es in 5-10 anderen auch so aussieht. Aber das sind natürlich auch klassische Hype-Zyklen, die dann durchlaufen werden und auch diese Collectible-Kategorie ist zyklisch und gerade wenn etwas extrem hyped heißt das noch nicht, dass das dann in fünf bis zehn Jahren von dem Niveau irgendwie einen Abwärtstrend gegeben hat. Da ist diese ganze Digital Collectible Asset Klasse zu neu und die Menschen haben damit zu wenig Erfahrung gehabt, aber es war eine sehr gehypte neue Asset Klasse und alle haben gedacht, das kann nur nach oben gehen und ist bisher nicht eingetreten.

Eric: die 23er, 24er Zeit, wo das dann so langsam abgenommen hat. Und wenn man da so schaut, was in der Hype-Phase gezahlt wurde für Bored Apes, die dann mehrere Millionen pro Stück wert waren, als dann so Justin Bieber, Snoop Dogg und so ein paar Prominente dann draufgesprungen sind und für massiv viel Geld die Dinger gekauft haben, die jetzt nur noch wirklich ein Bruchteil, wenn überhaupt noch 20, 30.000 US-Dollar wert sind. Also das ist schon echt

Malte: Ja.

Malte: ...

Malte: Ja.

Eric: spannend. glaube viele reden sich so bisschen schön nach dem Motto I'm in it for the utility. Ich bin jetzt Board Ape-Member und darf dann zu den Treffen jährlich fahren. Wenn das noch wert ist, dann mag das vielleicht sein, aber die haben natürlich krachend verloren.

Malte: Mhm. Ja.

Eric: Ja, sind viele Leute sehr schnell reich geworden in der Zeit, die da sehr, sehr tief einfach an den Themen drin waren und sich die richtigen Projekte gespottet haben oder auch die richtigen NFTs dann. ja, ich glaube, da haben auch viele dann auf dem Peak viel Geld verloren, weil jeder dachte, es geht noch weiter nach oben. Und die Realität sah dann halt anders aus. Und ich glaube, deswegen ist es auch so wichtig, sich aktiv mit den Themen und den Investments auseinanderzusetzen und wirklich nur das dann auch zu investieren, wo man auch zu bereit ist, vielleicht einen größeren

Malte: Schmeckt es?

Eric: Abstrich machen zu können. Das ist glaube ich immer ganz wichtig zu sagen an der Stelle.

Malte: Absolut und da dann auch nochmal breit zu streuen. Also nicht alles auf eine Karte zu setzen wie immer im Leben, sondern das Risiko zu verteilen und dann eben nicht nur NFTs zu kaufen oder nur Autos, sondern eben dann auch da in der Kategorie breiter zu gehen. Neben Autos gibt es halt auch andere spannende Sachwerte, das einfach besser zu verteilen. ist definitiv richtig.

Eric: Was sind so bei euch die spannendsten Kategorien? Also sind es Luxusuhren, sind es Autos oder was willst du sagen, was ist das, was auch am meisten, also einerseits natürlich von der Rendite her spannend, andererseits aber von dem, was vielleicht auch am meisten nachgefragt wird, so das mal in diese zwei Blöcke zu teilen.

Malte: Hm? Also von der Rendite her kannst du dir die klassischen Segmente eigentlich anschauen wie Uhren, Autos, Kunst. Die haben so die letzten 20 Jahre die größten Wertsteigerungen erfahren. Dazu kommen noch die Whiskeys, das war so der Outlier. Die haben sich jetzt gerade in der Konsolidierung befunden, jetzt eineinhalb Jahre. Da stabilisieren sich gerade die Preise. Sind jetzt jetzt eigentlich gute Einstiegsmöglichkeiten wahrscheinlich, dann wieder den nächsten Aufschwung mitzunehmen. Weil auch da gilt der... Aber da gilt einfach nur Marktlogik, dass du...

Eric: financial advice.

Malte: Zum Beispiel wenn du Whiskeys hast, von Destillen kommen, die es nicht mehr gibt, dann ist das Supply, nie wieder nachwachsen kann und die Sammlerkommunikation wird nicht kleiner, die wird immer größer. Das heißt, das ist ähnlich wie mit Wein auch. Alte Jahrgänge, die nicht mehr nachproduziert werden können, auch die werden über die Zeit sicherlich in den Sammlerkreisen weitere Preissteigerungen erfahren. Du musst halt wissen, was du auswählst. Das ist eine ganz klassische Marktmechanik. irgendwie etwas links oder rechts geben, will ich natürlich auch nicht tun, aber das sind ganz klassische Marktdynamiken, da greifen. Deswegen hattest du gefragt, was sind die Rendite trächtigsten, das habe ich gerade so bisschen versucht zu erklären. Das sind eher die klassischen, traditionellen, natürlich die hochvolatilen, die eher in den modernen Kategorien liegen, wie Turnschuhe, also Sneaker und Sammelkarten, Comics und so weiter, die haben höhere Ausschläge nach oben und unten. Das heißt, da hast natürlich, wenn du das Timing richtig setzst, kannst und Glück hast oder Expertise hast, kannst du natürlich auch entsprechende Überrenditen vielleicht realisieren. Aber das sind jüngere Sammler-Märkte. Da wachsen jetzt neue Generationen an Sammlern rein, die vielleicht nicht mehr so interessiert sind an den alten Pagodes, die es gibt im Autobereich und an den Autos, an denen Großvater und Vater irgendwie Gehangen haben, sondern die sagen, für mich sind es die Pokémonkarten aus meiner Jugend. Und da wachse ich jetzt mit auf und das wird das sein, was ich später noch in 40, 50 Jahren als Investmentobjekt sehen werde.

Eric: Ja, total.

Malte: ist eine ganz neue Sammlergeneration, die dann kommt. Die hat auch andere Schwerpunkte. Das heißt, man muss es auch bisschen generationenübergreifend irgendwie analysieren und begreifen. Und so ist witzigerweise auch die Nachfrage bei uns auf der Plattform. Also je jünger der Investor im Profil ist, desto eher geht er auch in diese moderneren Kategorien rein, weil er einfach einen anderen Bezug dazu hat, einen emotionaleren Bezug vielleicht auch dazu hat zu irgendwelchen Sammelkarten, Pokémon, Comics und so weiter. Dafür ist das vielleicht bisschen nachvollziehbar als jetzt irgendwie den verstaubten Petrus. im Weinbereich. Auch da gibt es natürlich immer den einen und den anderen, aber dann siehst du natürlich in diesen traditionellen Segmenten wie Kunst und Autos, hast du dann eher die etwas älteren Investoren.

Eric: Ja.

Eric: Ja, ja, Ich gucke gerade mal so ein bisschen über eure Seite, also von der Glurak-Karte aus 1999 bis hin zu Kobe Bryant, LeBron James Sammelkarten. Das ist schon echt so eine ganz eigene Welt für sich. Ich sehe das auch immer in diesen Werbeanzeigen von Whatnot, was jetzt auch so eine Plattform ist, so eine Live-Auktionsplattform, wenn ich das richtig verstehe. Ich war selber noch nicht aktiv da drauf, aber dann werden dann so Dinge verkauft und angeboxt.

Malte: Hm.

Malte: Hm? Ja.

Eric: und direkt gezeigt und also ganz ganz crazy neue Dynamik. hab als der Trend aufgekommen ist, ich mal hoch auf den Dachboden gegangen und hab die alten Pokémon Karten rausgeholt. Ja leider war da aber nichts nichts Gescheites dabei, was hier irgendwie das Haus direkt refinanziert hätte leider. Aber ja dann dann wird man dann doch tatsächlich immer wieder so ein bisschen in seine Jugend zurückgeworfen und es macht total Sinn da auch von der Kategorie wie

Malte: Hahaha!

Eric: Assets auswählt und auf welche Zielgruppe passt dann das Asset?

Malte: Hm?

Eric: Das macht schon total Sinn, das ist total spannend. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, macht das absolut Sinn, das so anzugehen und finde ich auf jeden Fall spannend. Und dann hast du halt sowas wie keine Ahnung, so eine Clan Livid, das ist eine Flasche Whisky, wenn ich es jetzt richtig sehe. Und das ist natürlich vielleicht nichts für jemanden zwischen 20 und 30. Das ist eher wahrscheinlich so Investorenkreis 40 plus, würde ich jetzt mal sagen. Weil wer trinkt wirklich in der Klasse 20 bis 30 wirklich

Malte: Hm. Okay.

Malte: Mh.

Eric: und genießt den. Ich glaube, muss der Gaumen erst ein bisschen reifer werden, damit das wirklich schmeckt.

Malte: Nur Konnoisseure, ja. Das mag sein, ja. Vielleicht so zusammenfassend zu sagen, der Großvater hat irgendwie Briefmarken gesammelt, der Junior heute, der Enkel, der sammelt eher Pokémon und Yu-Gi-Oh! und vielleicht schon wieder das nächste, was jetzt demnächst nachrückt und kommt, was jetzt die Jugend anfängt zu sammeln und was die Älteren jetzt in unserem Alter noch gar nicht kennen oder nicht mehr kennen, weil sie einfach schon zu alt sind. Da gibt es halt wirklich Generationenthemen und man muss da eben auch dann warten, bis sich so ein Thema durchgesetzt hat, wo es auch eine große Fanbase gibt, die sich über mehrere Jahre und Jahrzehnte halt auch hält. Gleich hier auch im Pop-Memorial-Bereich. Michael Jackson hat eine riesige Fanbase, der ist schon lange tot, aber den ranken sich natürlich auch viele Geschichten. ist einer der größten Pop-Ikonen, die es auf der Welt je gab und der wird auch in 20 Jahren, 30 Jahren wahrscheinlich noch von der Jugend gekannt werden, weil einfach die Musik noch präsent ist. So und dann gibt es aber andere, da ist es nicht so. Man muss ja auch wissen, wo ist da Wert zu generieren und wo nicht.

Eric: Ja. Wo bleibt der Wert? Stabil.

Eric: Ja genau und wir hatten schon mal über das Thema Mika gesprochen. Wie habt ihr das jetzt so als Anbieter von digitalen Assets wahrgenommen? Es ist natürlich auf der einen Seite ein positives Signal für den Markt, dass es da irgendwo Regeln gibt und dass es vielleicht auch sicherer für den Endinvestor oder für den Investor generell wird oder für den Retail Investor, es so zu bezeichnen. Aber für euch als Anbieter, welche Herausforderungen oder positiv als auch negativ Themen hat Mika für euch mitgebracht, da einfach mal so bisschen unter die Motorhaube vielleicht zu schauen?

Malte: Hm?

Malte: Mhm. Aus Kundensicht das grundsätzlich eine Verbesserung, weil es heißt, dass das Strukturierter und Regulierter stattfindet. Das bedeutet, dass das Anbieten, Handeln und Transferieren von Kryptowerten unter eine einheitliche Regulatur gestellt worden ganz klaren Anforderungen, die man erfüllen muss, in den Markt zu paläzipieren. Ich glaube, das ist für einen Anleger grundsätzlich gut, weil damit entstehen Transparenzpflichten und auch die Transparenz sozusagen. vom Anbieter und von der Plattform dahingehend wird erweitert. Ich glaube das ist den Kunden grundsätzlich gut, dass der sich über Risiken und Chancen informieren kann und das auch neutral präsentiert bekommen muss. Ich glaube das ist grundsätzlich gut, dass es einen einheitlichen Rahmen gibt, dass nicht jeder machen kann, was er möchte. Natürlich ist diese Novelle oder dieses Rechtskonstrukt noch neu und jetzt fangen die ersten Geschäftsmodelle wie wir an, das aktiv zu zu nutzen, dann hat man natürlich operative Herausforderungen. Jetzt diese ganzen Anforderungen in Bezug auf Transparenz und Compliance natürlich intern sauber abzubilden, standardisiert, skalierbar. Ich glaube, das ist jetzt eher die Herausforderung mit den Partnern, die das dann auch als Lizenzgeber gemeinsam mit uns machen, dass das sozusagen nach wie vor alles gewährleistet ist, aber trotzdem irgendwie ein händelbares Prozedere ist, weil wir eben keine Großbank sind, die mehrere hundert Mitarbeiter hat, die sich darum kümmern können, sondern wir sind in der Regel Anbieter, jetzt neuen Markt irgendwie aufmachen und erschließen und da reinwachsen und ich glaube, da muss es trotzdem noch irgendwie praktikabel und managable gehalten werden. Ich glaube, das ist schwierig, wenn du ganz starre Regeln gesetzt bekommst, die egal in welcher Situation und welches Geschäftsunternehmen wir immer gleich sind und dann musst du es irgendwie auch leicht adaptieren können auf den Use Case des jeweiligen Anbieters oder der jeweiligen Plattform, dass du

Malte: eine gewisse Auslegungsvarianz bekommst, eben handlungsfähig zu bleiben, dass das nicht so starr ist. Das findet sich aber denke ich über die Zeit.

Eric: Also das Ding ist, es bietet eine gewisse Klarheit. Die Frage ist dann aber wieder, es steht im Gesetz ja meist dann auch nicht, wie es praktisch umgesetzt werden muss und wie viel Gestaltungsfreiheit du dann hast. Das ist auch ein Thema, demnächst bin ich von der BaFin tatsächlich eingeladen. Das ist so ein

Malte: Mhm.

Eric: So ein Gesprächskreis für Fin-Influencer. Und da geht es natürlich auch darum, sagen, was darf man denn unter Mika? Was darf man auch vor allem nicht? Das ist ja das ganz Wichtige. Und dann muss man aber auch noch mal die Frage stellen, warum gibt es Influencer, die in Dubai sitzen, die sich eigentlich an gar nichts halten müssen und alles bewerben dürfen, die dann aber tatsächlich hier in Deutschland erst mal nichts zu befürchten haben? Weil wie kann die BaFin dann gegen solche Influencer dann irgendwas

Malte: Mhm.

Malte: Mhm. Mhm.

Malte: Ja.

Eric: durchsetzen. Ich glaube, das ist mit solchen neuen Regularien nicht ganz einfach. Ich glaube, da muss man echt auch in diesen Diskurs gehen mit der BaFin, zu schauen, was ist praktisch, was ist nicht rechtlich zulässig und wie bringt man das irgendwie zusammen, sodass es irgendwie praktisch und zulässig ist. Weil de facto müsstest du ja schon

Malte: Ja.

Eric: als Influencer jede Kleinigkeit, auch wenn nur ein Ansatz davon sein könnte, dass es Werbung ist, als Werbung kennzeichnen. Und dann hast du irgendwie 50, 60 Prozent deiner Inhalte gefühlt als Werbung gekennzeichnet. Bloß weil du mal über ein Thema ein bisschen konkreter sprichst. Also das ist so, wo ich auch sehr gespannt bin auf das Meeting. ja, Regulatorik bringt auch eine gewisse Komplexität und Herausforderungen dann auch gerade für kleinere Unternehmen oder auch so One-Man-Shows auf jeden Fall mit sich. Genau.

Malte: Mhm.

Malte: Ja. Der Kritikpunkt, der natürlich damit schwingt ist, wir haben jetzt erstmal die Regulatorik irgendwie festgezurrt, was grundsätzlich sehr europäisch oder deutsch klingt, dass man einen Rechtsrahmen hat, in dem man operieren kann, aber man muss natürlich auch dann auf die Use Cases eingehen und überlegen, okay, wie musst du es jetzt genau wie du sagst auslegen und tatsächlich in der Praxis leben, dass das nach wie vor auch ein Business Enabler bleibt und eigentlich ein Beschleuniger einer Adaption einer neuen Technologie irgendwie. und nicht das Gegenteil bewirkt, dass man sagt, eigentlich will ich das alles gar nicht haben und ich mach es so richtig kompliziert und alle anderen, die nicht auf dieses Regelwert setzen, sagen, wir machen das, Pi mal Daumen, und wir machen das nach unseren lokalen Gesichtspunkten, die dann auf einmal aber natürlich auch den Vorteil haben, dass sie nicht so stark reguliert sind und dann einfach die anderen Lokalen, die sich an die Regeln halten, ausboten, dass man da einfach diese Sensibilität entwickelt und beibehält. extrem wichtig.

Eric: Ja definitiv. Lass uns, wir sind bei fast einer Stunde schon angekommen, ging jetzt echt sehr sehr schnell schon vorbei, was ein gutes Zeichen ist hoffe ich. Und lass uns doch mal drüber sprechen, was würdest du sagen, was ist so in fünf Jahren die Asset-Kategorie, die so am wichtigsten auf eurer Plattform ist? Hast du deine Tendenz?

Malte: glaube, das wären nach wie vor die... großen Assetklassen sein, die die meiste Liquidität und die größte Community haben. Das sind in der Regel die Uhren und auch die Kunstwerke, weil das einfach die etabliertesten Sammelkategorien weltweit sind, wo es am meisten Sammler gibt, am meisten auch Transaktionen gibt. Ich denke, das wird sich weiter professionalisieren. Dann kommen auch mal mehr Anbieter am Markt sozusagen, die das dann in verschiedensten Geschäftsmodellen abbilden. Ich glaube, dass sich diese Investmentwelt und die Sammlerwelt noch stärker mergen wird. Das heißt also, diese Das eine schließt das andere nicht aus, soll ich damit sagen. Das bedeutet, dass da eher im Plattformbereich, im Geschäftsmodellbereich eine Harmonisierung stattfindet, wo Anbieter kommen, die das Ganze als Anlaufpunkt abbilden für jemanden, aus einer Emotionalität als Sammler das Ganze spannend findet, aber eben auch als Investor spannend findet. Und dass es dann eben auch dort stattfindet, wo Investmententscheidungen getroffen werden, weil es angeboten wird. Vermögensverwalter bzw. beim Broker. Das heißt, dass das eigentlich Mainstream wird über die Zeit und dann auch ein ganz klassisches Produkt ist wie Gold, Rohstoffe und Immobilien oder meinetwegen auch ein Solarpark-Fondsinvestment. Dass man es einfach neben die ganz etablierten Investmentprodukte stellt und dann hat man im Prinzip noch ein Fach mehr im Regal der Möglichkeiten, da auch sein Geld zu investieren.

Malte: Und das ist das Ziel dieser Assetklasse, natürlich in diesen klassischen Vertriebswegen und auch Plattformen zu etablieren. Ich glaube, dann wird das auch anerkannt sein, dass man eben nicht nur in Bitcoins investieren kann und in Ethereum und in andere Meme-Coins, zum Beispiel im Krypto-Bereich, sondern neben Krypto eben dann auch Aktien und ETFs kauft und auch noch ein paar Sachwerte hat, einfach beidiversifizieren.

Eric: Jetzt hast du schon so bisschen meiner nächsten Frage wahrscheinlich vorgegriffen. Ich wollte fragen, wo steht ihr in fünf Jahren, wo geht die Reise hin? Ich glaube, einen Teil davon hast du jetzt gerade schon damit beantwortet, aber vielleicht kannst du da noch mal ein bisschen uns mit in die Zukunft nehmen.

Malte: Hm.

Malte: Auf jeden Fall möchten wir gerne ein wesentlicher Player im Markt sein, der diese Assetklasse für die breite Masse an Kunden zugänglich macht. Das geht vom Retail Investor aber auch zu professionelleren Angeboten im Bereich der institutionellen Anleger, die dann auch mehr Wert auf ein individuelles Setup legen. Aber natürlich auch heute schon ihre Banker fragen, dann könnt ihr mir da ein Produkt stellen, aber die können es eigentlich gar nicht, weil sie die Expertise nicht haben. Das heißt, das geht eher stark in die Richtung Ich nenne das immer Asset Management. Es ist halt nicht das klassische Asset Management aus dem Investmentkontext heraus, aber dass wir im Prinzip die Plattform und der Motor sind, das Ganze anzutreiben, dass diese Asset Klasse investierbar ist für möglichst viele und breite Kundengruppen und idealerweise eben auch deutlich über Deutschland und Europa hinaus irgendwie Bekanntheit erlangt, weil es eben so eine spannende Asset Klasse ist, die eigentlich eben zugänglich gemacht werden sollte. Und es gibt ja nicht nur uns, es gibt ja auch andere Mitbewerber, aber in Europa und auch in Amerika und auch in anderen Regionen der Welt in Asien und dass das alles irgendwann bisschen professioneller und größer sozusagen als Industrie reift und dann einfach neben den anderen Angeboten auch ganz normal im Regal steht als Investmentprodukt.

Eric: Lass uns kurze, schnelle Abschluss-Fragerunde machen. Ich habe so 4-5 Fragen mitgebracht. Und probier dich bitte so knapp und kurz wie möglich zu halten. Lass uns loslegen. Rolex oder Patek?

Malte: Hm? Hm.

Malte: Mhm.

Malte: beides.

Eric: Beides? Okay... Muss ich das durchgehen lassen?

Malte: Beides. Kein Favorite. Aus Investmentperspektive beides. Aus Trage-Komfort-Perspektive bin ich eher der Patek-Typ. Nicht der Rolex.

Eric: Okay, okay. Jetzt waren wir gerade so bisschen verzögert, aber das ist soweit angekommen. Das eine Sammlerstück, das du privat nie verkaufen würdest.

Malte: glaube, das wäre irgendwas aus dem Sports-Memorial-Bereich, wenn es NBA und Basketball geht. Da bin ich halt Fan und komplettes Victim. Wenn ich da was hätte, wäre es meins und ich würde es nicht ergeben.

Eric: Bitcoin im eigenen Portfolio, ja oder nein?

Malte: Natürlich.

Eric: Ok, beste Investition deines Lebens abseits von Timeless.

Malte: Habe ich schon ein paar gute gemacht. Gold, Immobilien, Aktien.

Eric: Okay, ja, kein Krypto.

Malte: Doch, Krypto auch. War kein gutes Investment bisher, war ein okayes Investment, aber gut. Du hast ja nach Gut gefragt. Ich würde sagen, kann man mitarbeiten, aber da haben andere sicherlich besseres Händchen gehabt als ich.

Eric: Okay, und der schlechteste Ratschlag, man Gründern gibt...

Malte: Das ist schwer. Das ist richtig schwer.

Eric: Am besten keinen schlechten Ratschlag, sondern nur gute.

Malte: Nee, das Schlimme ist eigentlich, du kriegst von so vielen Menschen unterschiedliche Ratschläge und der Ratschlag ist irgendwie... häufiger von manchen, dass man den ganzen Dingen auch nachgehen muss. Aber eigentlich musst du deine Prioritäten ganz knallhart setzen und auch an das mit Überzeugung glauben, an dem du gerade arbeitest oder dann sagen, daran arbeite ich nicht mehr, ich mache jetzt was anderes, aber du musst dann dich auch fokussieren. Dieser Defokus ist glaube ich extrem schlechter Rat. Also du musst natürlich aufnahmefähig sein, zu sehen und zu verstehen, was dich herum passiert. Aber du trotzdem dabei irgendwie versuchen, den Fokus zu halten. Alles, was du als Advice bekommst, was sich stark defokussiert als Da ist halt kein guter Anweis.

Eric: Danke für die kurze Quickfire Runde. Erstmal vielen, vielen Dank. Fast Punktlandung auf einer Stunde. Danke, dass du da warst. Für alle diejenigen, Lust haben sich Timeless Investments nochmal genauer anzuschauen, wir packen natürlich alles in die Show Notes. Auch nochmal die Kontaktdaten zu dir bzw. zu deinem LinkedIn Profil. Und ja, vielleicht ein paar abschließende Worte von dir und dann machen wir den Sack zu.

Malte: Erik, vielen Dank nochmal für die Einladung. Hat mir viel Spaß gemacht heute mit dir den Talk zu haben. Ich Sachwerte können ein kleiner Teil eines jeden Portfolios sein. Das ist glaube ich die letzte Message, die man mitgeben sollte. Schaut es euch mal gerne an, ob was für euch auf der Plattform dabei sein kann. Ansonsten lebt diese Industrie von Pionierarbeit derzeit. Ich hoffe, dass das in fünf bis zehn Jahren mainstream geworden ist und jeder kann daran seinen Teil beitragen.

Eric: Perfekt, super. Gute abschließende Worte. Vielen, Dank. Leute, ich hoffe, es hat euch einen neuen Impuls gegeben. so einen Blick in einen anderen Bereich, der jetzt nicht klassisch Krypto ist, aber zumindest die Grundlage dessen Blockchain-Technologie beinhaltet. Lasst da gerne mal einen Kommentar da. Schreibt uns auch gerne rein, was ihr gut oder schlecht fandet, was wir vielleicht an anderen neuen Gästen noch mit dazu holen könnten. Also auch da seid ihr gefordert mitzumachen. Wir haben ja heute sehr viel über Demokratisierung gesprochen. Wir können hier sozusagen auch davon sprechen. Demokratisierung des Podcasts und der Themenauswahl. Die könnt ihr entscheiden. Also von daher gebt Gas, haut in die Tasten und vielen, vielen Dank fürs Zuhören und danke Malte, dass du mit dabei warst.

Malte: Herzlichen Dank, Erik. Danke.

Eric: Perfekt, danke, macht's gut, ciao ciao!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.